Fahrtechnik bei E-Bikes

So erzielen Sie mehr Reichweite

Wie weit komme ich mit meinem E-Bike, bis der Akku erschöpft ist? Die Reichweite hängt von zahlreichen Faktoren ab. Neben der Wattstundenzahl des Akkus wirken sich auch die Beschaffenheit der Strecke, das Gewicht des Fahrers, die Temperatur oder der Wind auf die Akkureichweite aus. Wir beschäftigen uns mit dem Einflussfaktor, den Sie bei ihrer Fahrradtour aktiv beeinflussen können: dem Fahrstil.

Tipp 1: Rechtzeitig schalten

Man muss sich das Leben nicht unnötig mit besonders hohen Gängen schwer machen. Mit niedrigen Gängen tritt es sich oft leichter – und man spart zusätzlich Strom. Also ruhig rechtzeitig einen Gang zurückschalten und beim Losfahren einen kleinen Gang wählen. Umgekehrt ist aber auch ein zu schnelles Treten nicht zielführend, da auch hier der Motor nicht optimal unterstützen kann. Empfohlen wird eine Trittfrequenz von 60-80 Kurbelumdrehungen pro Minute. Man darf also ruhig öfter schalten, um einen Tretrhythmus zu erzielen, der den Motor weder überholt noch der Motor mehr arbeitet als man selbst.

Tipp 2: Kleine Unterstützungsstufe wählen

Dass eine hohe Unterstützungsstufe mehr Akku verbraucht, liegt auf der Hand. Sie können die Unterstützungsstufe auch variieren und Strom einsparen, indem Sie bei den weniger anstrengenden flachen Strecken eine geringere Unterstützungsstufe wählen oder beim Bergabfahren auf motorische Unterstützung verzichten.

Tipp 3: Energierückgewinnung nutzen

Viele E-Bikes verfügen über einen Energierückgewinnungs-Modus. Fährt man bergab, sollte man diesen Modus wählen, um den Akku wieder etwas aufzuladen. Durch die sogenannte Rekuparation lässt sich die Reichweite eines E-Bikes um bis zu 15 % verlängern.

Tipp 4: gleichmäßiges Fahren

Ein richtiger Energieräuber ist laufendes Stehenbleiben und wieder Anhalten. Vermeiden Sie ein Stehenbleiben durch vorausschauendes Fahren und passen Sie in der Gruppe ihre Geschwindigkeit an. Aber nicht nur Stopps, sondern auch ungleichmäßiges Treten ist energietechnisch ineffizient, da der Motor die Unterstützungsleistung des ständig anpasst, während ein konstantes Treten und eine konstante Geschwindigkeit den Akku schont.Ein richtiger Energieräuber ist laufendes Stehenbleiben und wieder Anhalten. Vermeiden Sie ein Stehenbleiben durch vorausschauendes Fahren und passen Sie in der Gruppe ihre Geschwindigkeit an. Aber nicht nur Stopps, sondern auch ungleichmäßiges Treten ist energietechnisch ineffizient, da der Motor die Unterstützungsleistung des ständig anpasst, während ein konstantes Treten und eine konstante Geschwindigkeit den Akku schont.

Tipp 5: Fahrrad regelmäßig überprüfen lassen

Ist das Fahrrad nicht in einem guten Zustand, leidet nicht nur der Fahrspaß, sondern auch der Stromverbrauch. Zum Beispiel wirken sich nicht geölte Ketten negativ auf den Energieverbrauch auch, da sie mehr Widerstand erzeugen. Auch der Reifendruck wirkt sich auf den Energieverbrauch aus.
 
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