SPORT 2000 Lieb Markt goes Ironman - SPORT 2000 Lieb Markt

Ironman - wir kommen!

SPORT 2000 Lieb Markt goes Ironman Nizza

Die beiden langjährigen Mitarbeiter unseres SPORT 2000 Lieb Markt Standortes in Gleisdorf, Thomas Tunst und Franz Pauli, sind seit Jahren dem Ausdauersport zugetan. Wie viele andere auch hat sie die Triathlon-Begeisterung gepackt und nicht mehr losgelassen. In diesem Jahr steuern sie bereits ihren 15. Ironman an! Diese Leistung ringt uns großen Respekt ab und vor allem auch Interesse. Wie sieht das Training neben dem Vollzeit-Job aus? Worauf legen sie Wert? Welches Material benutzen sie? Diese Fragen - und noch einiges mehr  -wollen wir beantworten und darüber hinaus Einblick in ihren Vorbereitungsablauf gewähren. Ab sofort werdet ihr hier immer wieder die neuesten Informationen der beiden bekommen. Bis es schließlich am Sonntag, dem 23. Juli, ernst wird und der Startschuss in Nizza ertönt!

Viel Spaß beim Lesen! :-)

SPORT 2000 Lieb Markt goes Ironman

SPORT 2000 Lieb Markt goes Ironman

3,8 Kilometer Schwimmen – 180 Kilometer Radfahren – 42,195 Kilometer Laufen.
Was sich schon beinhart liest, fühlt sich auch genau so an. Dennoch hat die Faszination Triathlon mittlerweile schon viele begeisterte Sportler, auch bei uns im Bezirk, erreicht und ist schon lange nicht mehr als Nischensportart zu sehen. Unsere beiden Beratungsprofis von SPORT 2000 Lieb Markt, Thomas Tunst und Franz Pauli, wissen das schon lange. Denn für sie gehört der Ausdauersport schon seit Jahren zu ihrer großen Leidenschaft.
 

Die Athleten

Vor mittlerweile fast 14 Jahren starteten beide bei ihrem ersten Ironman in Klagenfurt – damals allerdings noch nicht als Arbeitskollegen. Das sind sie erst seit knapp zehn Jahren, was die Begeisterung zusätzlich fördert. Hausinterne Konkurrenz kann schließlich beflügeln ;-).
Doch außer einer gesunden Portion „Spaßrivalität“, wie beide sagen, ist es mehr ein gegenseitiges unterstützen. Welches Material benutzt der eine, wo kann ich mir vom anderen etwas abschauen hinsichtlich Trainingsplan oder Technik. Dass Franz, der in Gleisdorf wohnt, eher aus dem Radsportbereich kommt und auch aktiv in einem Rennradverein war, sowie der gebürtige Markt Hartmannsdorfer, Thomas, eher aus dem Laufsport kommt, ist dabei auch kein Nachteil in Bezug auf Erfahrungsaustausch. Beide sind die großen Umfänge in ihren Trainingsprogrammen gewöhnt – mit Sicherheit kein Nachteil, wenn man sich dann für die Langdistanz entscheidet. Denn der Trainingsalltag, wohlgemerkt neben dem Vollzeit-Job, kann hart sein. In einer normalen Trainingswoche stehen zwei Schwimm-, mindestens zwei Rad- und zwei bis drei Laufeinheiten auf dem Programm. Um im Trainingsbetrieb etwas Abwechslung reinzubringen wird – jahreszeitabhängig – auch gerne die Ausdauer beim Langlaufen oder Skitouren gehen trainiert. Das dieses Programm sich auszahlt haben sie beim letztjährigen Ironman in Klagenfurt eindrucksvoll unter Beweis gestellt wo sie in Teilbereichen sogar mit dem absoluten Spitzenfeld mithalten konnten. Eine Zeit von 9h 30min 20sec (Thomas) bzw. 9h 35min 36sec (Franz) kann sich auf jeden Fall sehen lassen!
 
Franz Pauli auf der Laufstrecke
Franz Pauli auf der Laufstrecke
Ausgelaugt aber glücklich - Thomas Tunst im Zielbereich in Klagenfurt
Ausgelaugt aber glücklich - Thomas Tunst im Zielbereich in Klagenfurt

Der 15. Ironman steht bevor

Im kommenden Sommer - genauer gesagt am Sonntag, den 23. Juli 2017 – bestreiten die beiden begeisterten Triathleten bereits ihren 15. Ironman. An den Start gehen sie in Nizza, an der traumhaften Cotê d’ Azur. Dort wartet auf die beiden nicht nur eine der schönsten Radstrecken im Ironman-Zirkus, sondern natürlich auch eine tolle Stadt und eine wunderbare Atmosphäre!

Wir werden die beiden ab sofort regelmäßig bei ihren Vorbereitungen auf diesen Event begleiten. Wie läuft ihr Training? Worauf achten sie im Trainingsplan? Welches Material benutzen sie? Wie viel Wert legen sie auf Ernährung? Das und vieles, vieles mehr werden wir in den kommenden Monaten regelmäßig auf unserer Website und auf Facebook von den beiden erfahren. Gerne können auch Inputs von interessierten Lesern ganz einfach über unser Kontaktformular oder per Facebook an uns gerichtet werden.

Wir sind schon gespannt und hoffen, ihr seid es auch :-)!

Damit ihr euch ein Bild machen könnt, was auf die beiden in Nizza wartet sei euch folgendes Video ans Herz gelegt!


Trainingslager in Italien

Trainieren wo andere Urlaub machen! 

 
Thomas Tunst am Strand von Cesenatico
Thomas Tunst am Strand von Cesenatico
 
Perfekt zur Regeneration
Perfekt zur Regeneration
Ciao Cesenatico
Ciao Cesenatico

In unserem ersten Eintrag haben wir euch unsere beiden „Ironmänner“ Thomas Tunst und Franz Pauli vorgestellt – die wir in diesem Jahr bei ihren Vorbereitungen auf ihren bereits jeweils 15. Ironman begleiten. Die beiden befinden sich gerade in der Vorbereitungsphase die vor allem auf die Verbesserung der Grundlagenausdauer abzielt und dadurch – no na beim Ironman ;-) – mit hohen Trainingsumfängen verbunden ist. Um diese Phase optimal zu Nutzen haben sie sich in der Woche von 27. – 31. März auf Reisen begeben und in Cesenatico, an der italienischen Ostküste, Quartier bezogen um im Zuge eines einwöchigen Trainingslagers weiter an ihrer Form zu feilen.

Die Bedingungen vor Ort hätten nicht besser sein können – angenehme 20°, ein nettes Hotel und gutes Essen – nicht umsonst wird diese Destination schon seit einigen Jahren immer wieder als Trainingsstätte gewählt. Der Heimatort von Rad-Legende Marco Pantani zeigte sich von seiner besten Seite!

Doch wie unterschiedet sich nun eine Woche im Trainingslager von einer normalen Trainingswoche? Welche Schwerpunkte wurden gesetzt?

„Grundsätzlich muss man natürlich auch im Trainingslager gezielt vorgehen und nicht versuchen auf Teufel komm raus zu trainieren bis wirklich gar nichts mehr geht. Als Faustregel gilt – nicht mehr als das 2,5-fache des normalen Trainingsumfanges abzuspulen“, erklärt uns Franz Pauli. In ihrem Fall bedeutet das, dass aus ca. 12 Trainingsstunden, die sie in einer normalen Arbeitswoche absolvieren, in Italien rund 30 Stunden trainiert wurde.

„Der Schwerpunkt lag dabei vor allem auf dem sammeln von vielen Rennrad-Kilometern. Passend zur Heimat von Marco Pantani, der hier wie ein Nationalheld verehrt wird“, wie uns Thomas Tunst erzählt.

Der generelle Ablauf sah vor dem Frühstück immer einen kurzen Morgenlauf– kurz im Sinne von einigen Kilometern – sowie Stretching vor. Nach dem Frühstück stand dann jeweils eine fünf- bis siebenstündige Radausfahrt im Grundlagenbereich auf dem Programm. Das bedeutet, das nicht im allerhöchsten Tempo gefahren wird, da allein schon aufgrund des Trainingsumfanges der gewünschte Trainingsreiz erzielt wird. Im Anschluss an eine solche Radtour wird auch gerne sofort auf die Laufstrecke gewechselt, um die Muskulatur und das Nervensystem an den Belastungswechsel zu gewöhnen und dadurch im Wettkampf weniger Zeit auf den ersten Lauf-Kilometern zu verlieren. Die Läufe im Anschluss an das Radtraining wurden aber jeweils kurz gehalten um die Muskulatur nicht zu überfordern.

Das Schwimmen stand in dieser Trainingsphase noch nicht im Vordergrund und wurde rein zum Zwecke der Regeneration eingesetzt. Das Highlight im Trainingslager war die Fahrt auf der Strecke des berühmten Radmarathons „Nove Colli“ – 218 Kilometer und 3.900 Höhenmeter wurden hier in knapp 9 Stunden bewältigt. Beim jährlichen Radmarathon liegt die Teilnehmerzahl seit Jahren bei rund 12.000 Hobby-Radfahrer aus über 50 Ländern.

„Im Anschluss an eine solch intensive Trainingswoche ist es wichtig dem Körper auch die Zeit zu geben sich von den Strapazen zu erholen und sich wieder vollständig zu regenerieren, um danach von den erzielten Trainingsanpassungen profitieren zu können“, erklären uns die beiden. In der nächsten Trainingsphase stehen vor allem die Kraftausdauer bzw. die „Tempohärte“ auf der Prioritätenliste ganz oben.

Was das genau heißt, wann die ersten Wettkämpfe anstehen (bzw. wie die ersten Wettkämpfe gelaufen sind) und vieles mehr gibt es in unserem nächsten Beitrag.

Noch knapp vier Monate bis zum Saisonhöhepunkt – Ironman France 2017 in Nizza!

Die Wettkämpfe gehen los

Es ist schon wieder einige Zeit vergangen seit unserem letzten Eintrag – mittlerweile stehen unsere beiden Athleten bereits mitten in den Vorbereitungswettkämpfen auf das große Saisonhighlight! Den Ironman France in Nizza am 23. Juli 2017.

Nach Ostern war Thomas TUNST beim Start des Weizer Bezirkslaufcups nicht nur beim Infostand von SPORT 2000 Lieb Markt und Salomon vertreten um über die Qualitäten des nagelneuen Straßenlaufschuhs von Salomon zu beraten. Nein, er war auch mittendrin im Starterfeld und hat den Schuh gleich selbst unter Wettkampfbedingungen getestet. Sein Fazit fiel nach 9,6 km in einer Zeit von 37:30 min sehr positiv aus. Der trägt sich angenehm und leicht und verleiht dennoch eine gut Stabilität – alle Infos zum Schuh findet ihr hier.

Der Lauf konnte als gute Trainingseinheit genutzt werden und diente auch als gute Einstimmung auf die darauffolgende Woche!

Denn am 30. April stand mit dem Rimini-Marathon ein richtiges Highlight in der Vorbereitungsphase auf dem Programm. Bei tollem Wetter konnte nicht nur ein guter Wettkampf absolviert werden – eine Zeit von 3:08h ist ja mehr als respektabel – sondern auch das gute Essen und der Strand wurde genossen und erleichtert die Regeneration nach dem Marathon.

 
Super Wettkampf beim Marathon in Rimini
Super Wettkampf beim Marathon in Rimini
 

Dass es derzeit Schlag auf Schlag geht und viele Wettkämpfe über kürzere Distanzen absolviert werden zeigt die Tatsache, dass nur eine Woche später die Triathlon Saison in Großsteinbach eröffnet wurde. Das Wetter meinte es auch an diesem Tag gut mit den Athleten und Thomas konnte den Sprinttriathlon in 1:13 h absolvieren und sich damit im guten Mittelfeld platzieren. Beim Sprinttriathlon wird über verkürzte Distanzen gestartet – 750 m Schwimmen, 23 km Radfahren, 5 km Laufen – und das Spitzenfeld lag bei rund einer Stunde.
 
 
Thomas TUNST genießt das tolle Wetter in Rimini
Thomas TUNST genießt das tolle Wetter in Rimini
Start in die Triathlon-Saison in Großsteinbach
Start in die Triathlon-Saison in Großsteinbach


Gleich am darauffolgenden Tag stand bereits der nächste Bewerb auf dem Plan. Diesmal ging Thomas beim Austrian Open Water Cup (LINK) in Stubenberg an den Start. Dieser reine Schwimmbewerb umfasst eine Distanz von 3,8 km im Stubenberg See. Bei 14° Außentemperatur und 16° Wassertemperatur konnte man nur froh sein einen guten Neopren-Anzug sein eigen nennen zu dürfen J. Auch hier konnte sich Thomas im guten Mittelfeld klassieren. Die Richtung stimmt also.

Und das ist auch gut so, denn bis Nizza sind es nur mehr 11 Wochen! Für Franz Pauli wird es in drei Wochen ernst wenn er in die Vorbereitungswettkämpfe einsteigt. Wir halten euch hier auf dem Laufenden! Die Spannung steigt also!

Toller Erfolg beim Apfellandtriathlon - noch 8 Wochen!

Es geht in die Zielgerade für Thomas TUNST und Franz PAULI – nur mehr knapp acht Wochen bis zum Saisonhighlight mit dem Ironman in Frankreich.

Dass die Vorbereitung gut verläuft und die Trainingspläne zielführend waren und sind konnten die beiden Top-Athleten am vergangenen Samstag, dem 27. Mai, bei, 13. Apfellandtriathlon in Stubenberg am See unter Beweis stellen.

Thomas und Franz gingen in der Mitteldistanz an den Start, die mit 1,9 km Schwimmen, 88 km Radfahren und 21 km Laufen genau die Hälfte der Ironman-Distanz darstellt. Ideal also um zum ersten Mal das gewünschte Material und natürlich die Form zu testen – eines Vorweg – die Form stimmt ;-).

Nun zum Rennen – der Start verlief für beide sehr gut - nach ca. 27 min stiegen beide fast zeitgleich aus dem Wasser und schritten der Wechselzone entgegen um auf das Rad zu wechseln. Diesen Wechseln schaffte Thomas etwas besser und so kam er vor Franz auf die Radstrecke, allerdings büßte er diesen Vorsprung relativ schnell wieder ein und so summierte sich auf der sehr selektiven Radroute bis zum neuerlichen Wechsel auf die Laufstrecke ein Rückstand von ca. 10 min. Das Wetter verlangte den Athleten alles ab und Thomas kam in den Laufschuhen etwas besser mit den Bedingungen zurecht als Franz, der aber seine Beißerqualitäten unter Beweis stellte und mit einem Vorsprung von 50 sec. den Sieg in der Altersklasse Ü40 feiern konnte. Für Thomas reichte es schlussendlich in der selben Altersklasse für Rang zwei, was den Doppelsieg für unsere SPORT 2000 „Ironmänner“ bedeutete.

Mit einer Zeit von 4 Stunden 34 Minuten und 16 Sekunden landete Franz PAULI im Gesamtklassement auf dem starken 12. Platz. Dicht gefolgt von Thomas TUNST auf Rang 14 mit einer Gesamtzeit von 4 Stunden 35 Miunten und 6 Sekunden. Beiden fehlte insgesamt eine knappe halbe Stunden auf den Gesamtsieger - Christoph SCHLAGBAUER - dem wir an dieser Stelle, sowie allen anderen Teilnehmern, herzlich Gratulieren möchten.

Insgesamt waren in der Sprint bzw. Mitteldistanz über 400 Starter registriert. Die perfekte Organisation vom Team rund um Veranstalter Johann Lindner sowie Kaiserwetter beim Start trugen ihr übriges zu einem gelungenen Wettkampf bei.

 
Auf dem Stockerl wird's eng - Herren und Damen Siegerehrung
Auf dem Stockerl wird's eng - Herren und Damen Siegerehrung
   
In perfekter Montur auf die Radstrecke
In perfekter Montur auf die Radstrecke
   
Thomas TUNST und Franz PAULI nach dem Rennen
Thomas TUNST und Franz PAULI nach dem Rennen

Es wird ernst - das Abenteuer Ironman beginnt!

Die Zeit verfliegt wie im Flug – vor rund einem halben Jahr starteten Thomas TUNST und Franz PAULI in die Vorbereitungen für ihren bereits 15. Ironman.

Früh morgens aufstehen um vor der Arbeit noch die ersten Kilometer zu radeln oder zu laufen – kurze Mittagspausen um im Gleisdorfer Wellenbad eine Länge nach der anderen zu ziehen – und Radausfahrten nach der Arbeit um für die Kräfteraubenden 180 km im Sattel gerüstet zu sein. So waren die Monate vor dem Saisonhighlight für unsere beiden „Ironmänner“ gekennzeichnet – man muss schon ein positiv Verrückter sein um sich als ehrgeiziger Triathlet Tag für Tag so quälen zu können.

Erfolge wie der Doppelsieg bei den steirischen Meisterschaften in Stubenberg am See geben den beiden dann natürlich den nötigen Auftrieb um die Strapazen auch in Zukunft weiter auf sich zu nehmen.

Die letzten Tage vor dem Start in Nizza werden dann etwas ruhiger gestaltet. „In der Tapering-Phase werden nur mehr leichtere Trainings stattfinden und dem Körper wird die nötige Ruhe gegeben um frisch und fit für den Start zu sein“, so Franz, der sich gemeinsam mit Thomas am Donnerstag, dem 20.07. , auf den Weg nach Nizza gemacht hat. Drei Tage hatten die beiden Zeit um sich vor Ort zu akklimatisieren und an die Gegebenheiten der Rad- und Laufstrecke zu gewöhnen und erste Züge im Wasser der Cote d’ Azur zu ziehen.

Neben der professionellen, unmittelbaren Vorbereitung auf den Wettkampf steht aber auch das aufsaugen der tollen Atmosphäre in der Stadt auf der Tagesordnung. Bei rund  2.000 Teilnehmenden ist natürlich auch neben dem Wettbewerb für allerhand Trubel gesorgt.

Am Tag vor dem Wettkampf heißt es dann früh ins Bett, denn um 4 Uhr läutet bereits der Wecker. Start in den Wettkampf ist bereits um 6 Uhr Früh – beim Sprung ins kalte Meer ist man da aber wohl gleich hellwach!

Wie es den beiden ergangen ist, welche Eindrücke sie vor Ort noch gewonnen haben und wie das restliche Jahr für die beiden aussehen wird erfährt ihr nach der Rückkunft der beiden.
 

 
Thomas Tunst vor dem Abflug nach Frankreich
Thomas Tunst vor dem Abflug nach Frankreich
 
#WeLoveNice
#WeLoveNice
 
Der Start-Ziel-Bereich ist Ready
Der Start-Ziel-Bereich ist Ready

YOU ARE AN IRONMAN

YOU ARE AN IRONMAN!

6 Monate Vorbereitung waren genug – endlich ertönte der Startschuss in Nizza!

Am 23. Juli war es endlich so weit  - das Abenteuer Ironman Frankreich konnte losgehen. Samt Gepäck, Freunden und Familie ging es für Thomas und Franz bereits am Donnerstag, dem 20. Juli 2017, nach Nizza. Für Thomas war dies fast wie heimkommen, denn es war bereits sein fünfter Aufenthalt in Nizza.

Die Tage bis zum Wettkampf am Sonntag, dem 23. Juli, verbrachten die beiden sehr entspannt und mit Fokus auf Akklimatisierung und Erholung für den Wettkampf – die sogenannte Tapering-Phase. Außerdem ging es darum die Energiespeicher gut zu füllen. Am Wettkampftag selbst klingelte der Wecker nämlich bereits um 3:30 Uhr – ein ausgiebiges Frühstück ist da nicht mehr empfehlenswert.

„Kaffee oder Tee sowie Brote mit Marmelade oder trockene Kuchen sind am Renntag für mich ausreichend,“ so Thomas, „denn die Speicher wurden ohnehin schon an den Tagen davor gut gefüllt!“

Um 5 Uhr hieß es dann bereits aufbrechen zur Wechselzone um das Rad nochmals zu inspizieren und die Trinkflaschen und Riegel anzubringen. Startschuss für den Wettkampf war um 6:30 Uhr – die ersten Sonnenstrahlen an diesem Tag ließen bereits erahnen, dass es ein heißer Tag an der Cote d’ Azur werden wird.

Für Franz und Thomas liefen die 3,8 km im Meer zufriedenstellend – mit einer Zeit von 64’ bzw. 68’ kamen sie aus dem kühlen Nass in die Wechselzone um sich auf ihr Rad zu schwingen und sich der ca. 180 km langen Radstrecke entgegenzustemmen. Mit 2.200 Höhenmetern und derartig heißen Temperaturen im Nacken eine mehr als fordernde Angelegenheit. Da half es auch nicht, dass die Strecke über die Ausläufer der Alpen mit einer tollen Landschaft zu den Highlights des Bewerbes zählte. Dennoch schafften es beide mit einer Zeit von unter 6h zurück an die Strandpromenade nach Nizza – zwischenzeitlich war der Abstand der beiden zueinander sogar so gering, dass sie Sichtkontakt miteinander hatten. Eine kleine Zusatzmotivation ;-)

Wieder angekommen in der Wechselzone erwarteten die mitgereisten Fans, Freunde und Familien die beiden bereits und feuerten nochmals an für die finalen 42 km auf der Laufstrecke.
 

 
Franz auf der Laufstrecke
Franz auf der Laufstrecke
Thomas auf der Laufstrecke
Thomas auf der Laufstrecke


Alleine die Vorstellung daran nach bereits über 7h im Wasser und auf dem Rad sich nochmals einem Marathon stellen zu müssen, und das bei Temperaturen weit über 30°c , stellt so manchem die Haare auf – Thomas und Franz haben es gemeistert. Ohne ständige Flüssigkeitszufuhr und Kühlbeutel wäre dies aber wohl nur sehr schwer möglich gewesen. Unisono meinten beide, dass vor allem die letzten 20 km die schwersten waren. Und trotzdem – nach knapp 4h auf der Laufstrecke war es geschafft und beide durften sich über den herbeigesehnten Zielspruch des Stadionsprechers freuen „YOU ARE AN IRONMAN!“

Schlussendlich stand für Franz eine Zeit von 11:08:35 zu Buche, was Platz 30 in seiner Altersklasse (von 300) und Platz 192 in der Gesamtwertung (von 1.647 Startern insgesamt) bedeutete. Das hausinterne Duell konnte Thomas mit einer Zeit von 10:42:49 für sich entscheiden. In seiner Altersklasse bedeutete dies Platz 15 und insgesamt Platz 103! Eine hervorragende Leistung der beiden zu der wir herzlich gratulieren!

Den Sieg holte sich übrigens der Belgier Frederik van Lierde in 8:31:31! 

Für unsere beiden „Ironmänner“ heißt es jetzt erstmal erholen. Doch beide haben noch genügend Verbesserungspotenzial erkannt um auch im kommenden Jahr wieder ihre Grenzen auszutesten :-) Näheres zum Ironman, zur Vorbereitung darauf oder ihr genutztes Material lassen euch die beiden gerne auch bei einem persönlichen Besuch bei SPORT 2000 Lieb Markt in Gleisdorf wissen.  

 
Müde aber glücklich im Ziel
Müde aber glücklich im Ziel
 
Nach dem Wettkampf stand Erholung auf dem Programm
Nach dem Wettkampf stand Erholung auf dem Programm
nach oben